Heimatverein Ankum mit Arbeitseinsatz auf der Streuobstwiese in Holsten

Zu einem Arbeitseinsatz auf der Streuobstwiese in der Bauerschaft Holsten trafen sich rund 20 Mitglieder des Heimat- und Verkehrsvereins Ankum. Im Jahr 2017 hat der Heimatverein mit diesem „Streuobstwiesen-Projekt“ an der Straße „Kettenkamper Weg“ begonnen. Die Gemeinde Ankum stellte hierfür eine etwa 2 Hektar große Fläche, auf der sich ein Feuchtbiotop mit einer natürlichen Wasserquelle befindet, zur Verfügung. In den vergangenen 3 Jahren ist dort mit ehrenamtlichen Einsatz schon so einiges für den Natur- und Umweltschutz umgesetzt worden.

So wurden gleich zu Beginn 40 hochstämmige Obstbäume gepflanzt. An dieser Pflanzaktion beteiligten sich nicht nur freiwillige Helferinnen und Helfer des Heimatvereins, sondern auch Mitglieder des Rotary Clubs Bersenbrück Altkreis sowie des Rotary Clubs Friesoythe-Artland-Cloppenburg. Ferner wurde auf dieser Streuobstwiese eine etwa 100 Meter lange dreireihige Wildstrauchhecke sowie ein 150 Meter langer und 4 Meter breiter Blühstreifen angelegt. Darüber hinaus bauten Vereinsmitglieder einen Unterstand für Bienenstöcke und brachten zahlreiche Nisthilfen für Vögel an. Um Wanderern und Radwanderern Gelegenheit zu Verweilen zu geben, wurde eigens ein Rastplatz mit Schutzhütte (Shelter) gebaut. Lehr- und Infotafeln geben Auskunft über die dort gepflanzten Bäume und Sträucher.

Im vergangenen Jahr wurde der Heimat- und Verkehrsverein Ankum für das „Streuobstwiesen-Projekt“ mit dem Vereinspreis der Hase Energie Bersenbrück ausgezeichnet. Der Heimatverein erhielt den mit 500 Euro dotierten Preis, weil er das Projekt erfolgreich gestartet und umgesetzt hat und durch viel ehrenamtliches Engagement den Klima- und Umweltschutz der Gemeinde voranbringe, so die Begründung.

Um die Streuobstwiese instand zu halten, finden regelmäßig Pflegeeinsätze, wie beispielsweise Obstbaumschnitte, statt. Anfang Juli trafen sich nun die rund 20 Ehrenamtlichen zum alljährlichen größeren Arbeitseinsatz. Aufgrund der Flächengröße war für die Mähaktion der Einsatz eines Traktors mit Mäher erforderlich. Daneben waren etliche Helfer auf den unzugänglichen Stellen mit Motorsensen, althergebrachten Sensen sowie Harken aktiv. Aber auch darüber hinaus wurde auf dem Areal nach dem Rechten geschaut. Mit dabei war zudem Imker Alfons Schumacher, der seine Bienenkästen kontrollierte und dabei noch Erläuterungen für Interessierte gab.