Wir über uns

Der Heimat- und Verkehrsverein  Ankum

wurde auf einer Dorfversammlung am 1. Oktober1951 gegründet.
 
12 Personen wurden bestimmt, die dem Verein den richtigen Maßanzug schneidern sollten. Dabei sollte ein Apell von Gemeindedirektor Rolfes nicht unerfüllt verhallen, auch in Ankum die alten Sitten und Gebräuche zu pflegen, den "Quittgeist" wach zu halten, sich mit kulturellen Aufgaben zu befassen und diese nicht außer Acht zu lassen, sowie das Ansehen von Ankum nach außen zu fördern.

 

Rund 100 Mitglieder traten  auf Anhieb bei. Bereits der erste Heimatabend, der schon am 14.November 1951 durchgeführt wurde, war ein voller Erfolg. Die Stühle im Hotel Schmidt reichten nicht aus, um all denen Platz zu bieten, die gekommen waren.

Nach dem Vorsitzenden Rolfes übernahm Realschulrektor Tüting den Vorsitz. In dieser Zeit entstand der erste Rundwanderweg um Ankum und die ersten Planungen zum Bau des Ankumer Sees am Brunning.

Im Jahre 1969 wurde der Schriftsetzermeister Heinz Pfotenhauer  Vorsitzender des Vereins. Unterstützt von tatkräftigen Vorstandsmitgliedern wurden die Weichen für eine erfolgreiche Arbeit gestellt.

Die vielen vorhandenen Unterlagen, Fotos, Filme, Bücher und Urkunden, die dem Verein zur Verfügung standen, führten zu einem eigenen Archiv in der Realschule.  Johanne Nieberg nahm s.Zt. eine erste umfangreiche Ordnung der Unterlagen vor. Die Inhalte der vielen Dokumente wurden später von Martin Joseph in einem  digitalisierten Findbuch zusammengestellt. Per PC -Suche kann heute im gesamten Bestand gestöbert werden.

Die Verschönerung des Ortsbildes war von Anfang an Anliegen des Vereins. Durch eine neu gegründete Jugendgruppe wurde eine Aktion  "Unser Dorf soll grüner werden"  durchgeführt.

Als Unterabteilung des Heimatvereins trat die Werbegemeinschaft als ein Zusammenschluss von Geschäftsleuten dem Verein bei.

Der prähistorische Lehrpfad im Giersfeld entstand in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Osnabrück.

Neue Wanderwege wurden angelegt und ausgewiesen. Der Friesenweg,  etwa im heutigen Verlauf des Hünenweges von Osnabrück bis Papenburg, wurde überregional betreut.

Sehr aktiv beteiligte sich der Heimatverein an der Ausrichtung der 1000-Jahrfeier 1977. Der damalige Ministerpräsident Niedersachsens, Dr. Ernst Albrecht, gab damals den Initialgedanken, ein Dorfgemainschaftshaus zu bauen. Heute ist das restaurierte Ackerbürgerhaus an der Michelstiege als Heimathaus für alle Bürger ein kultureller Mittelpunkt Ankums. Ein aus dem 17. Jahrhundert stammendes Backhaus, eine Remise und ein gepflasterter Innenhof machen das Ensemble zu einem beliebten Treffpunkt.  Zu der Zeit war wieder Ernst Tüting Vorsitzender. Er wurde 1985 von Wilhelm Krümpelmann beerbt, der viele neue Aufgaben in Angriff nahm.

Eine Gliederung  in Beiräte wurde vollzogen. Sie übernehmen  heute  weitgehend eigenverantwortlich satzungsgemäße Aufgaben.

Ein Jahresprogramm spiegelt die vielfältigen Aktivitäten wieder. Dort sind auch die Aufgaben und Mitlieder der einzelnen Beiräte aufgeführt.

Der Heimatverein pflegt besonders die Verbundenheit zu den  Bauerschaften Ahausen, Aslage, Druchhorn, Holsten, Rüssel, Tütingen und Westerholte über Ortsteilvertreter. Aktive Beteiligung an besonderen Aktionen und gegenseitige Besuche stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl.

Neben der Aufarbeitung der Vergangenheit, wie sie beispielsweise in den jährlich escheinenden Heimatheften dokumentiert wird, wird das Vereinsgeschehen durch aktuelle Beiträge in den verschiedenen Medien wie auch hier im Internet festgehalten.

"Wer sich mit der Geschichte seiner Heimat nicht beschäftigt, wird Ihre  Zukunft nicht gestalten können".

Diese These motiviert viele im Heimatverein Ankum e.V.  mitzuwirken. Auch Neubürger, die für sich und ihre Kinder  hier ein neues zu Hause gefunden haben oder finden wollen, sind herzlich eingeladen sich einzubringen.

 

 

Foto: Alfons Geers