Radwanderung am 22. Juni 2025

Bei hochsommerlichen Temperaturen trafen sich 31 Radfahrer am Heimathaus und starteten in Richtung Rieste. Hier besuchte die Gruppe den Naturgarten von Susanne Nannemann. Die Besucher konnten sich in der „grünen Gartenhölle“, wie Frau Susanne Nannemann ihren Garten bezeichnet, von der Dekoration und der Pflanzenpracht inspirieren lassen. Eine anwesende Live Band erfreute die Gäste. Weiter ging die Fahrt über Sögel und Hesepe nach Bramsche. Dort erreichte die Gruppe das Tuchmachermuseum, wo an diesem Sonntag der Schafstag sowie der Bio-Regio-Markt Hasetal stattfand. Hier konnten die Besucher Schäfer und Schafscherer bei ihrer Arbeit mit den Schafen über die Schulter schauen. Am vielfältigen kulinarischen Angebot stärkten sich die Ankumer für die Weiterfahrt. Die Radtour führte dann über den Bramscherberg, die Höhen des Gehns und Balkum nach Westerholte. Im Restaurant Giersfeld 23 wartete eine Kaffeetafel auf die Radler. Bei angenehmen Gesprächen genossen alle den Kaffee und leckeren, selbstgebackenen Kuchen. Nach dieser Pause trat die Gruppe gutgelaunt den Rückweg nach Ankum an. Die von Franz Wellmann und Werner Robke ausgearbeitete Tour erstreckte sich über ca. 61 km. (Werner Robke)

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Bauarbeiten an der Wassermühle am Brunning

Bauaktivitäten an der Wassermühle am See
Große Erdbewegungen gibt es rund um die Ankumer Mühle am Brunning. Die Pflasterarbeiten sind weitgehend fertig. Ein kleiner Kanal wurde angelegt, der das Wasser des Baches an der neuen Mühle vorbeiführt und das Mühlrad zum Laufen bringen soll. Das Mühlrad muss noch außen angebracht werden. Derzeit baut die Gemeinde Ankum ein Wassertretbecken im Rahmen der Maßnahmen zum Kneippkurort. Das Wasser dafür kommt aus dem Kanal und aus einem Brunnen, der noch gebohrt werden soll. Die Gemeinde wird noch weitere Wege anlegen und eine Brücke zur „Hochzeitsinsel“ bauen. Die Arbeiten werden noch den ganzen Sommer laufen. Am 21. September 2025 soll es dann soweit sein und die Einweihung der Wassermühle am Brunning gefeiert werden.

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Faszination Insekten auf der Streuobstwiese am 31. Mai 2025

Der Heimatverein Ankum legte 2017 eine Streuobstwiese im Ortsteil Holsten an. Diese etwa 2 ha große Fläche ist ein Lebensraum mit natürlicher Wasserquelle. Streuobstwiesen zählen zu den artenreichen Lebensräumen, in denen sich besonders viele Insekten tummeln. Diese machen etwa die Hälfte unserer Tierwelt aus und viele Arten sind heute leider stark gefährdet. Sie sind unersetzlich für den Menschen und für das Gleichgewicht der Ökosysteme. Ohne Insekten käme es in unserer Kulturlandschaft zu großen Ernteausfällen.

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Bericht über die Müllsammelaktion 2025

Eine gelungene Müllsammelaktion in Ankum am 04. und 05. April 2025 Am ersten Aprilwochenende 2025 fand in Ankum eine bemerkenswerte Müllsammelaktion statt, an der sich nicht nur zahlreiche Kinder, sondern auch viele freiwillige Helfer und Vereine aus dem Dorf und dem Kirchspiel engagierten. Die beiden Aktionstage – Freitag und Samstag…

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Plattdeutscher Nachmittag am 22. Februar 2025

Plattdeutscher Nachmittag am 22. Februar 2025

Mal wieder Platt zu sprechen oder einfach zu hören, dazu kamen am letzten Samstag im Februar viele Heimatfreunde und Heimatfreundinnen ins Heimathaus. In einer gemütlichen Kaffeerunde kamen die Besucher auf Plattdeutsch ins Gespräch. Heinz Sandbrink berichtete von den Bemühungen der Sprachwissenschaft und vieler Vereine im norddeutschen Raum, die Sprache unserer Vorfahren nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, sondern wieder aufleben und weiterleben zu lassen. Dass das Plattdeutsche schon von Dorf zu Dorf, von Region zu Region unterschiedlich sein kann, wurde schnell festgestellt. Heinz Sandbrink amüsierte die Zuhörer mit zwei Geschichten, die er vor Jahren selber geschrieben hat. In der ersten Geschichte „ So was dat nich mennt“ erzählte er von den Problemen der Schulkinder aus den Bauerschaften, wenn sie in der Dorfschule plötzlich Hochdeutsch sprechen sollten. Da gab es lustige Verwechselungen mit Dativ und Akkusativ „mir und mich“, für die es im Plattdeutschen nur „mi“ gibt. In der zweiten Geschichte ging es um „den gneisigen Hoan“, mit dem Heinz in jungen Jahren so seine Erlebnisse hatte.
Zwischendurch durften die Besucher ihr Plattdeutsch selber testen mit einem Quizz von 15 Fragen zu den Bedeutungen plattdeutscher Ausdrücke. War es noch recht einfach, den „Döspaddel“ als ungeschickten Menschen zu identifizieren, so wussten nicht mehr alle Heimatfreunde, was wohl ein „Lüning“ war oder was es bedeutete, wenn es hieß : Use Pappe wass recht sünig“. Der Nachmittag endete mit dem Wunsch, plattdeutsche Nachmittage zu wiederholen, in welcher Form, das blieb noch offen.
Weitere Bilder…

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300 Jahre alte Eichenbalken wieder eingebaut

Der Aufbau der Wassermühle am Brunning macht große Fortschritte. Viele Arbeiten werden in Eigenleistung erbracht. Eine ganz besondere Aufgabe war es, die Ständer und Balken der 2014 abgetragenen historischen Mühle in den Keller der wieder aufgebauten Mühle zu tragen und rund um das Mahlwerk einzubauen. Zwölf Jahre hatte der Heimatverein die Balken aus Eichenholz so gut eingelagert und verwahrt, dass sie immer noch brauchbar sind. „Alte Eichenholzbalken sind unverwüstlich. Sie halten Jahrhunderte lang. Unsere stammen von 1699, sind also über 300 Jahre alt,“ erklärte Franz Wellmann mit sichtlicher Begeisterung.

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Grünkohlessen am 1. Februar 2025

Grünkohl braucht Frost, dann schmeckt er. So hieß es früher. Dem konnten die Gäste beim traditionellen Kohlessen des Heimatvereins in Ankum am ersten Tag des Monats Februar zustimmen. Das Thermometer zeigte an diesem Abend frostige Temperaturen an. Bei sternenklarem Himmel kehrten die Heimatfreunde im Heimathaus ein.

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